Wie lässt sich die Lebensdauer der Form verbessern?
Für Anwender kann eine Verlängerung der Werkzeuglebensdauer die Stanzkosten erheblich senken. Die folgenden Faktoren beeinflussen die Werkzeuglebensdauer:
1. Materialart und Dicke;
2. Ob ein angemessener Formspalt gewählt werden sollte;
3. Der Aufbau der Form;
4. Ob das Material während des Stanzvorgangs gut geschmiert wird;
5. Ob die Form einer speziellen Oberflächenbehandlung unterzogen wurde;
6. Zum Beispiel Titanplattierung, Titancarbonitrid;
7. Richten Sie die oberen und unteren Geschütztürme aus;
8. Angemessene Verwendung von Justierdichtungen;
9. Ob die Schrägklingenform korrekt verwendet wird;
10. Ob der Formsockel der Werkzeugmaschine verschlissen ist oder nicht;

Formenschleifen
1. Die Bedeutung des Formenschleifens
Das regelmäßige Polieren der Form gewährleistet eine gleichbleibende Stanzqualität. Regelmäßiges Schleifen der Form verlängert nicht nur deren Lebensdauer, sondern auch die der Werkzeugmaschine. Der richtige Zeitpunkt zum Schärfen des Messers ist entscheidend.
2. Die spezifischen Merkmale der Form müssen geschärft werden.
Für das Schärfen der Form gibt es keine festgelegte Anzahl von Hammerschlägen, die darüber entscheidet, ob ein Schärfen erforderlich ist. Dies hängt hauptsächlich von der Schärfe der Klinge ab. Diese wird im Wesentlichen durch folgende drei Faktoren bestimmt:
(1) Prüfen Sie die Verrundung der Schneide. Erreicht der Verrundungsradius R 0,1 mm (der maximale R-Wert darf 0,25 mm nicht überschreiten), muss die Schneide nachgeschärft werden.
(2) Prüfen Sie die Stanzqualität. Sind große Grate vorhanden?
(3) Anhand der Geräusche beim Stanzen ist zu prüfen, ob ein Nachschärfen erforderlich ist. Wenn beim Stanzen mit demselben Werkzeugpaar ungewöhnliche Geräusche auftreten, sind die Stempel stumpf und müssen nachgeschärft werden.
Hinweis: Die Schneide der Klinge ist abgerundet oder die Rückseite der Klinge ist rau. Ein Nachschärfen sollte ebenfalls in Betracht gezogen werden.
3. Schärfmethode
Es gibt viele Möglichkeiten, die Form zu schärfen. Dies kann mit einem speziellen Schärfer oder auf einer Flächenschleifmaschine erfolgen. Die Schärfhäufigkeit von Stempel und Matrize beträgt in der Regel 4:1. Bitte justieren Sie die Formhöhe nach dem Schärfen des Messers.
(1) Die Gefahren falscher Schärfmethoden: Falsches Schärfen verschlimmert die schnelle Beschädigung des Formmessers, was zu einer stark reduzierten Anzahl von Hammerschlägen pro Schärfvorgang führt.
(2) Die Vorteile der korrekten Schärfmethode: Regelmäßiges Schärfen der Form gewährleistet eine gleichbleibende Stanzqualität und -genauigkeit. Die Formklinge verschleißt dadurch nur langsam und hat eine lange Lebensdauer.
4. Schärfregeln
Folgende Faktoren sollten beim Schleifen der Form berücksichtigt werden:
(1) Im Fall von R0,1-0,25 mm hängt die Schärfe der Schneidkantenverrundung von der Schärfe der Schneide ab.
(2) Die Oberfläche der Schleifscheibe sollte gereinigt werden.
(3) Es wird empfohlen, eine weiche, grobkörnige Schleifscheibe zu verwenden, z. B. WA46KV.
(4) Der Abtrag (Werkzeug) sollte 0,013 mm pro Schleifgang nicht überschreiten. Zu starkes Schleifen führt zu einer Überhitzung der Formoberfläche, was einer Glühbehandlung gleichkommt. Dadurch wird die Form weich und ihre Lebensdauer erheblich verkürzt.
(5) Beim Schleifen muss ausreichend Kühlmittel hinzugefügt werden.
(6) Beim Schleifen müssen Stempel und Untermatrize fest fixiert werden; hierfür sind spezielle Vorrichtungen zu verwenden.
(7) Das Schleifvolumen der Form ist konstant. Wird dieser Wert erreicht, muss der Stempel ausgetauscht werden. Bei weiterer Verwendung besteht die Gefahr, dass Form und Maschine beschädigt werden.
(8) Nach dem Polieren sollten die Kanten mit einem Wetzstein nachbearbeitet werden, um übermäßig scharfe Kanten zu entfernen.
(9) Nach dem Schärfen reinigen, entmagnetisieren und einölen.
Veröffentlichungsdatum: 11. Dezember 2021